Die Kochbananen dienen dabei als Schattenspender für die jungen Kaffeepflanzen und werden sukzessiv entfernt, je stärker sich die Kaffeesträucher entwickeln. Die Wasserhyazinthen bilden die Lebensgrundlage für Kleinstlebewesen, von denen sich Tilapia-Buntbarsche ernähren.[37]. Landwirtschaftliche Nutzungsformen in den Tropen - Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie - Seminararbeit 1999 - ebook 0,- € - Hausarbeiten.de Zweijährige Feldexperimente zeigten beispielsweise, dass eine Mischkultur von Mais und Leucaena (Weißkopfmimose Leucaena leucocephala) mit moderater N-Düngung die höchsten Erträge lieferten. Die Nährstoffknappheit des tropischen Regenwaldes wurde von Goodland wie folgt beschrieben: „Der tropische Regenwald ist eine Wüste, bedeckt mit Bäumen“, Tropisches Regenwaldklima findet sich in der Karibik, Mittelamerika, im nördlichen und mittleren Südamerika, Westafrika, dem zentralafrikanischen Kongobecken, Madagaskar, West-Indien, Indochina, Indonesien und dem nördlichen Australien, zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis, bzw. Y Ursprünglich wurde auch in Mitteleuropa vor der industriellen Landwirtschaft Agroforestry bzw. Die Bodenbearbeitung muss möglichst schonend erfolgen, um die Evapotranspiration von Boden und Pflanzen so gering wie möglich zu halten. [66][67][68][69] Bewässerung kann bis zu 3 Ernten pro Jahr möglich machen. In den Tropen schwinden die Waldbestände durch intensivierte Forstwirtschaft (Weichholzplantagen, Nutzung von Edelholz wie Mahagoni oder Holzexploitation), Gewinnung von Weideland und einer starken Bevölkerungszunahme und damit geplanten und ungeplanten Besiedelung von tropischen Waldgebieten. Einige Felder werden seit über 100 Jahren bewirtschaftet. In dieser Gegend dominiert die kleinbäuerliche Subsistenzlandwirtschaft mit Mais und Bohnen, Marktfrüchte (cash crops) wie Kaffee und extensive Weidewirtschaft. Ziele eines agroforstlichen Systems ist die Nahrungsmittelversorgung durch lokal angepaßten Anbau von Früchten, Nüssen, Pilzen, Ölen, Wild- und Haustierfleisch, zweitens Energieversorgung durch Brennholz und drittens Futterbau für die Nutztierhaltung. Faseragaven (Yucca ssp.) Zwischen 1779 und 1790 wurde vielerorts die Subsistenzlandwirtschaft durch Kakao, Zuckerrohr und Baumwolle ersetzt. Beim Anbau mehrerer Kulturen pro Jahr finden Sorten mit einer kurzen Vegetationsperiode Verwendung, weiterhin kann ratoon cropping[49] nützlich sein oder die Verwendung des Restwassers aus dem Reisanbau für andere Kulturen. Waldfeldbau betrieben, heute noch in Spanien und einigen anderen Mittelmeerländern. Seit einiger Zeit wird wieder Forschung an den endemischen, lokal gut angepassten Inkapflanzen wie Quinoa (Chenopodium quinoa)[56] , Tarwi/Anden-Lupine (Lupinus mutabilis)[57] oder Oca (Oxalis tuberosa)[58]betrieben. Chew and J.H. h - Den speziellen Nährstoff- und Wasserkreislauf im Regenwald verstehen. Niklas Hohmann, Masterstudent der Geowissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), hat einen neuen Algorithmus entwickelt, mit dem sich die Abfolge von Ökosystemen durch die Erdgeschichte besser rekonstruieren lässt. [54] Phosphat ist auf stark verwitterten tropischen Böden kaum pflanzenverfügbar, so dass einer Kreislaufwirtschaft und einem „Recycling“ von Nährstoffen große Bedeutung gemessen wird. Shifting cultivation wird meist von nicht sesshaften ethnischen Gruppen betrieben, wobei angesichts der stark angestiegenen Weltbevölkerung und einen sinkenden Verfügbarkeit von Landfläche diese extensive Wirtschaftsform kaum noch betrieben werden kann. Effects on Soil and Microclimate, Field Crops Research, 1979, p. 91-107, Sigmund Rehm, Handbuch der Landwirtschaft und Ernährung in den Entwicklungsländern, Bd. Costa Rica zeichnete sich lange Zeit durch monostrukturierte Landwirtschaft mit einseitiger Exportorientierung von Kaffee, Bananen, Zuckerrohr und Rindfleisch aus. Die Durchschnittstemperaturen liegen bei 20 °C. Die Baumwollpflanze 3. Von den Nährstoffen kann Kalium an einigen Standorten zum Mangelfaktor werden.[42]. beschreibt. 10 Subsistenzwirtschaft in den Tropen - über Jahrhunderte bewährt Das Milpa-Solar-System in Yucatan, Mexiko - Tradition mit Zukunft? In der Sahelzone Westafrikas mit Jahresniederschlägen von weniger als 500 mm haben sich verschiedene ressourcenschonende Bewirtschaftungsarten herausgebildet. 17 % entfielen auf dauerhaften Ackerbau und 4 % auf Plantagenwirtschaft[19] Eine internationale Forschungsgruppe hat 64 menschliche Genome hochauflösend sequenziert. 1985 waren nur noch zirka 8,5 %, meist in schwer zugänglichen Quellregionen, bewaldet. [63] Zwischen 1000 und 1500 Metern (in Kolumbien die sogenannte Zona Cafetalera) herrschen mittlere Mischkulturen bei durchschnittlichen Betriebsgrößen von 2 bis 5 Hektar von Kaffee und Kochbananen vor, welche meistens in die natürliche Vegetation integriert sind. In dieser Zeit wurde auch das OFICAFE (Oficina de Café) gegründet, um Qualität und Preisgestaltung zu regulieren. Die Vegetation besteht aus immerfeuchten Regenwald in der Küstenregion, der in montanen Regenwald übergeht, gefolgt von Nebelwald und Wolkenwald. Rätsel des pflanzlichen Immunsystems gelöst. Hektar (1978) auf 330 Mio. Agroforestry wird als die ökologisch angepaßteste Form der Landnutzung für die humiden Tropen angesehen, da: Erforscht werden diese Landnutzungssysteme und die Wechselwirkungen ihrer Pflanzengesellschaften am ICRAF (International Centre for Research in Agroforestry) in Nairobi, Kenia und teilweise auch am CATIE (Centro Agronómico Tropical de Investigación y Enseñanza) in Turrialba, Costa Rica. Eine ganzjährige Zugänglichkeit und Infrastruktur ist gegeben, außerdem wurden hier zahlreiche staatliche rurale Entwicklungsmaßnahmen durchgeführt. [68] Traditionelle indianische Landnutzungssysteme außerhalb der Sammelwirtschaft, waren darauf ausgerichtet Nahrungsmittel und Walderzeugnisse auf einer kleinen konzentrierten Fläche zu erzeugen, um die Überschussproduktion auf lokalen Märkten zu verkaufen. d Die Wasserhyazinthen bilden die Lebensgrundlage für Kleinstlebewesen, von denen sich Tilapia-Buntbarsche ernähren.[37]. h Eine Gründüngung oder Mulchen[52] beispielsweise mit der Kudzubohne (Pueraria lobata) hat stark posivite Effekte auf die Bodenbiologie und wichtige bodenbewohnende Organismen wie Rhizobien, Mycorrhiza-Pilze und Regenwürmer. Außerdem nahm die Weidewirtschaft zu, was die Erosion und den Rückgang der Bodenfruchtbarkeit stark förderte. In Südamerika verringerte sich die Fläche des tropischen Regenwaldes von 550 Mio. Die natürliche Vegetation besteht aus tropischem Tiefland-Regenwald mit Übergängen zum prämontanen Feuchtwald. Infolge der Erosion sammeln sich die Nährstoffe in den Bergtälern, welche stärker ackerbaulich genutzt werden. [15] Nur im Kronenbereich der Waldbäume kann es durch die intensive tropische Sonneneinstrahlung zu einem trockenen Mikroklima kommen. Die Zone der Sommerfeuchten Tropen, auch Wechselfeuchte Tropen genannt, ist eine der neun weltumspannenden Ökozonen nach J. 3, Grundlagen des Pflanzenbaus in den Tropen und Subtropen, Göttingen 1989, S. 129, H. Puig, Agroforestry in Mexico: Can the past be a guarantee for the future?, Cellular and Molecular Life Sciences, Birkhäuser Basel, 2005, p. 621-625, Sigmund Rehm, Handbuch der Landwirtschaft und Ernährung in den Entwicklungsländern, Bd. 100 Kleinbäuerliche Landwirtschaft in den wechselfeuchten Tropen am Beispiel Burkina Faso Plantagenwirtschaft in den Tropen - am Beispiel Kolumbien Leistungskurs (zusätzlich) Konflikte durch Ausbreitung von Monokulturen - Beispiel Argentinien Verbraucher hinsichtlich der ökologischen und Konkurrenz um Anbauflächen in den Tropen Erstmalig konnten biologisch wichtige organische Moleküle in archaischen Fluideinschlüssen nachgewiesen werden. Bei unsachgemäßem Weidemanagement können sich durch Devastierung unfruchtbare Weidesteppen bilden. [20] Durch stark rückläufigen Nährstoffgehalt und verschlechterter Bodenstruktur müssen die meisten Kulturen dann aufgegeben werden, da durch Erosion und starken Unkraut- und Grasbewuchs eine weitere Nutzung durch starke Bodendegradation nicht mehr möglich ist. http://www.fire.uni-freiburg.de/course/uni/Kap-3.3.pdf, http://www.mesax.sn.schule.de/material/fwu/3210271.pdf, http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,924406,00.html, http://www.waldportal.org/tropen/news.tropen/news.tropen.20090414/index.html, http://www.faszination-regenwald.de/info-center/allgemein/geografie.htm, http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/19-trop-wet1-twk.htm, http://world.mongabay.com/german-deutsch/405.html, http://www.rainforestconservation.org/articles/rainforest_primer/toc.html, http://www.nt.gov.au/d/Primary_Industry/Content/File/publications/books_reports/striking_the_balance_ley_farming_systems.pdf, http://www.quetzal-leipzig.de/lateinamerika/kuba/der-hausgarten-conuco-ein-beispiel-fur-on-farm-erhaltung-von-genetischen-ressourcen-19093.html, http://king.wsu.edu/foodandfarms/documents/LER.pdf, http://www.ag.auburn.edu/auxiliary/nsdl/scasc/Proceedings/1992/Jones.pdf, http://www.1-costaricalink.com/costa_rica_provinces/san_jose_costa_rica/acosta_costa_rica.htm, http://www.1-costaricalink.com/costa_rica_provinces/san_jose_costa_rica/puriscal_costa_rica.htm, http://www.una.ac.cr/inis/docs/suelos/Liana%20Babar.pdf, http://www.fao.org/AG/aga/AGAP/FRG/AGROFOR1/bnvdes23.pdf, http://www.ria.ie/cgi-bin/ria/papers/100027.pdf, http://test1.icrisat.org/Vasat1/learning_resources/crops/sorghum/sorghum_prodpractices/html/m7l3/resources/1883.html, http://www.genres.de/leguminosen/a-lupine.htm, http://www.indexmundi.com/agriculture/?country=co&commodity=sorghum&graph=production, http://www.vegparadise.com/highestperch36.html, https://www.biologie-seite.de/bio_Wiki/index.php?title=Landnutzung_in_den_Tropen&oldid=111406531, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, stark gesteigertes Produktionswachstum auf bisher genutzten landwirtschaftlichen Flächen, effizientere Nutzung und Verteilung der fruchtbaren Flächen und der Erzeugnisse, Rekultivierung von degradierten Flächen (Versalzung, Erosion und Hartgras-Savannen durch falsche Weidenutzung bzw. Die Ausführungen hier geben nur einen Überblick über die einzelnen Charakteristika der Ökozone. Radikale mechanische Rodungen durch Bulldozer und das Entfernen der Wurzelstöcke verhindern zumeist das Nachwachsen einer Sukzessionsvegetation. [52] Phosphat ist auf stark verwitterten tropischen Böden kaum pflanzenverfügbar, so dass einer Kreislaufwirtschaft und einem „Recycling“ von Nährstoffen große Bedeutung gemessen wird. Quinoa[57] oder Inkaweizen ist für extreme Höhenstandorte zwischen 3000 und 4000 Meter Höhe angepasst und wird vielfältig genutzt, unter anderem als Eiweißpflanze. Hauptaufgabe der Landwirtschaft ist es, die exponentiell wachsende Weltbevölkerung zu ernähren. [32] In Anlehnung der Baumgesellschaften des tropischen Regenwaldes wird teilweise auch ein Stockwerkanbau praktiziert. Hektar durch Bewässerungsfehler und Versalzung irreversibel verloren. Als Grobunterteilung unterscheidet man zonale und intrazonale Böden, bei ersteren war Klima und Vegetation entscheidend für die Bodenentwicklung und letztere sind durch pedogene Faktoren geprägt. Der Infektionsdruck gefährlicher Pilzkrankheiten beispielsweise durch Kaffeerost wird drastisch verringert. Schattenbäume wie Korallenbäume (Erythrina poeppingiana), Laurel (Cordia alliodora), Andenerlen (Alnus acuminata) und Westindische Zedrelen (Cedrela odorata) kombiniert mit Brotnussbäumen (Brosimum alicastrum), Weißkopfmimosen (Leucaena leucocephala) liefern stabile Erträge. In den Tropen schwinden die Waldbestände durch intensivierte Forstwirtschaft[3] (Weichholzplantagen, Nutzung von Edelholz wie Mahagoni oder Holzexploitation), Gewinnung von Weideland und einer starken Bevölkerungszunahme und damit geplanten und ungeplanten Besiedelung von tropischen Waldgebieten. z 10° nördlich und südlich des Äquators. Südamerikanischer Regenwaldboden ist aufgrund seiner geringen Kationenaustauschkapazität relativ nährstoffarm. Somit ist die Gefahr der Alkalisierung gegeben, welche durch den SAR-Wert (Sodium Adsorption Ratio) ausgedrückt wird. Fazit 3. Infolge des Bevölkerungsanstiegs wurde die landwirtschaftliche Nutzfläche zunehmend auf entwaldete Grenzböden mit steilem Relief ausgedehnt. [1] Sie nimmt heute etwa 16,4 % der irdischen Landoberfläche ein. Brachephasen erhalten langfristig die Bodenproduktivität, da sie Nährstoffanreicherung, biologische N-Fixierung, Erhöhung des Humusgehaltes, wichtige bodenphysikalische Eigenschaften erhält und die Ausbreitung von Schädlingen, Pflanzenkrankheiten und Unkräutern reduziert. Mischkulturen sollen das Risiko eines Gesamtausfalls mindern. Soil Nutrient Management for Sustained Food Crop Production in Upland Farming Systems in the Tropics. conuco[25]) mit Mangobäumen, Citrus ssp., Papaya, Kochbananen (span. [14] Durch die „Schwammwirkung“ der unterschiedlichsten Pflanzengesellschaften bei den täglichen Niederschlagsereignissen ergibt sich kaum die Gefahr der Erosion. [14] Durch die „Schwammwirkung“ der unterschiedlichsten Pflanzengesellschaften bei den täglichen Niederschlagsereignissen ergibt sich kaum die Gefahr der Erosion. Zu den typischen Bewirtschaftungsformen gehört der traditionell in Asien beheimatete Naßreisanbau[49] auf Terrassen als Dauernutzungssystem ohne Fruchtfolgeschäden. Kleinbäuerliche landwirtschaft in deutschland. cantón) Acosta-Puriscal[39][40] im vulkanischen Mittelgebirge Costa Ricas, 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt San José, welcher seit zirka Mitte des 19. Um den steigenden Bedarf an Schweinefleischerzeugnissen in Vietnam decken zu können, strebt die vietnamesische Regierung eine Intensivierung der Schweineerzeugung an. Agroforestry als low-input System besitzt selbsterhaltende Stoff- und Energiekreisläufe und auf zusätzliche Mineraldüngergaben kann meist verzichtet werden. Der geringere Infektionsdruck durch Pflanzenkrankheiten war mit einer der Gründe für das Ausweichen aus den wärmeren Talregionen. Cannell und H. W. Lawton: Sigmund Rehm, Handbuch der Landwirtschaft und Ernährung in den Entwicklungsländern, Bd. Die Nährstoffknappheit des tropischen Regenwaldes wurde von Goodland wie folgt beschrieben: „Der tropische Regenwald ist eine Wüste, bedeckt mit Bäumen“, Tropisches Regenwaldklima findet sich in der Karibik, Mittelamerika, im nördlichen und mittleren Südamerika, Westafrika, dem zentralafrikanischen Kongobecken, Madagaskar, West-Indien, Indochina, Indonesien und dem nördlichen Australien, zwischen dem nördlichen und südlichen Wendekreis, bzw. Feb. 17, 2021. Die Vegetation besteht aus immerfeuchten Regenwald in der Küstenregion, der in montanen Regenwald übergeht, gefolgt von Wolkenwald und Nebelwald. In den semiariden Tropen steht die optimale Wassernutzung im Vordergrund der Landwirtschaft. Deshalb können sich keine thermischen Jahreszeiten (25 °C Jahresmittel) bil… Jagd) geprägt. Außerdem nahm die Weidewirtschaft zu, was die Erosion und den Rückgang der Bodenfruchtbarkeit stark förderte. Im Mittelmeerraum Ölbäume zusammen mit Weizen. n 3, Grundlagen des Pflanzenbaus in den Tropen und Subtropen, Göttingen 1989, S. 128-129, Ima Célia Guimarães Vieira and John Proctor, Mechanisms of Plant Regeneration during Succession after Shifting Cultivation in Eastern Amazonia, Plant Ecology ,Springer Link, 2007, p. 303-315, Sigmund Rehm, Handbuch der Landwirtschaft und Ernährung in den Entwicklungsländern, Bd. M: Mischkultur; R: Reinkultur; I: Intercrop; j: ? In Südostasien existieren völlig autarke Systeme: Schweine werden in unmittelbarer Nähe eines Teiches aufgestallt und deren Dung ernährt Wasserhyazinthen und wird außerdem kompostiert oder als Mulch verwendet. a Rinderdung als organischer Dünger ersetzt teuren Mineraldünger. Die LER drückt die Relation von Reinkultur zur Mischkultur aus und wird in folgender Indexfunktion wiedergegeben: Es herrscht ein typisches Tageszeitenklima mit Durchschnittstemperaturen von 28 °C. Landwirtschaft in den Tropen - Grundlage für die Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung? Landwirtschaft den Tropen - Grundlage in für die einer Ernährung wachsenden Weltbevölkerung? [21] Schattenbäume wie Korallenbäume (Erythrina poeppingiana), Laurel (Cordia alliodora), Andenerlen (Alnus acuminata) und Westindische Zedrelen (Cedrela odorata) kombiniert mit Brotnussbäumen (Brosimum alicastrum), Weißkopfmimosen (Leucaena leucocephala) liefern stabile Erträge. In Ecuador findet sich im Küstentiefland bei ganzjährigen Niederschlägen eine voll mechanisierte Landwirtschaft meist im Großgrundbesitz und intensiv bewirtschaftete Bananenplantagen. 1931 wurde eine Regierungsverordnung erlassen, die es jedem Bauern nach 5 Jahre langer Bewirtschaftung von Kaffee auf Bracheflächen oder urbar gemachtem Land gestattete, dieses Land juristisch in Besitz zu nehmen. Hektar (2000). Neurobiologie | Insektenkunde | 28.02.2021, Student entwickelt ein neues Verfahren, um Millionen Jahre alte Ökosysteme zu rekonstruieren, Wald im Trockenstress: Schäden weiten sich weiter aus. Als Alternative dazu sind in Mexiko[22] und Costa Rica zahlreiche Agroforstsysteme entstanden. Eine Gründüngung oder Mulchen[50] beispielsweise mit der Kudzubohne (Pueraria lobata) hat stark positive Effekte auf die Bodenbiologie und wichtige bodenbewohnende Organismen wie Rhizobien, Mycorrhiza-Pilze und Regenwürmer. [44], Espinozas Untersuchungen ergaben, dass die agroforstliche Nutzung durch Kleinbauern die ökologisch stabilste und nachhaltigste Variante für diese Gegend darstellte. Messgröße ist der sogenannte Landnutzungsfaktor[23], A in: Heuveldop y L.Espinosa (eds. j Die Landnutzung in den Tropen beschreibt die vielfältige Inanspruchnahme der Landmasse in der tropischen Klimazone durch den Menschen und seine Aktivitäten. Die Bäume dienen als Brennholz und liefern stark fetthaltige Samen. Wenn das Angebot vorhanden ist, ernähren sich Wölfe in der Mongolei lieber von Wildtieren als von Weidevieh. Das Alter eines Bodens ist zumeist negativ mit seinem Nährstoffgehalt korreliert. Die Bildung von Reserven ist bei den geringen Subsistenzerträgen kaum möglich. [51] Selbst augenscheinlich grüne und saftige Weiden können Pflanzen mit sehr geringem Nährwert enthalten und die Weidetiere müssen hungern.[53]. Untersucht wurden lokale low input Systeme auf Basis von Kochbananen, Albizia-Schirmakazien, Grevillea-Silbereichen zusammen mit Intercropping aus Mais, Bohnen, Süßkartoffeln, Soja und Cocoyam (Colocasia esculenta oder Xanthosoma spp.). Kaffee wurde erstmals im Jahr 1821 angepflanzt. Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass ca. Eine weitere Maßnahme ist der Erhalt der Humusschicht durch organische Düngung. Die Immerfeuchten Tropen umfassen eine Fläche von 12,5 Mio. Dabei findet sich 75 % des Regenwassers im pflanzlichen Ökosystem wieder. Entwicklung 6. [53] Das CIP (Centro Internacional de la Papa) in Lima besitzt den Forschungsauftrag das genetische Potential der Kartoffeln und anderer stärkehaltiger andiner Knollenfrüchte zu erforschen und nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden zu entwickeln.[62]. Knollenfrüchte wie Oca und Kartoffeln werden häufig noch auf dem Feld gefriergetrocknet. Im weiteren Sinne ist shifting cultivation gleich ,,Wanderfeldbau", im engeren Sinne umfaßt shifting cultivation aber den traditionellen Wanderfeldbau mit Wohnsitzverlagerung. [45], Espinozas Untersuchungen ergaben, dass die agroforstliche Nutzung durch Kleinbauern die ökologisch stabilste und nachhaltigste Variante für diese Gegend darstellte. Zu den typischen Bewirtschaftungsformen gehört der traditionell in Asien beheimatete Nassreisanbau[47] auf Terrassen als Dauernutzungssystem ohne Fruchtfolgeschäden. + Chambers, John R. Thomlinson, Jian Ni, Elisabeth A. Holland: C. N. Williams, C. N. Chew, J. H. Rajarat-Nam: Elaine McElhinny, Eduardo Peralta, Nelson Mazón, Daniel L. Danial, Graham Thiele, Pim Lindhout: PDF: 887 kB, 21 Seiten auf fire.uni-freiburg.de, Tropischer Regenwald in Amazonien – Nutzung und Zerstörung – FWU – ® das Medieninstitut der Länder, http://lv-twk.oekosys.tu-berlin.de/project/lv-twk/19-trop-wet1-twk.htm, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Landnutzung_in_den_Tropen&oldid=209040150, Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2019-04, Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2019-04, „Creative Commons Attribution/Share Alike“, tropischer Bergregenwald, Wolken- und Nebelwald, stark gesteigertes Produktionswachstum auf bisher genutzten landwirtschaftlichen Flächen, effizientere Nutzung und Verteilung der fruchtbaren Flächen und der Erzeugnisse, Rekultivierung von degradierten Flächen (Versalzung, Erosion und Hartgras-Savannen durch falsche Weidenutzung oder, hohe Bodenazidität: Aluminium-, Mangan- und, niedrige Kationenaustauschkapazität (KAK) und starke Nährstoffauswaschung, verdichtete Untergrundschichten, Eisen-Konkretionen, hohe bis sehr hohe Niederschlagsintensität (tropische Starkregen), Wassererosion auf Hanglagen und Oberbodenverlust, hohe Luftfeuchtigkeit und dadurch hoher Infektionsdruck durch Pilzkrankheiten, starke Sonneneinstrahlung und dadurch bedingte erhöhte Bodentemperatur auf über 35 °C und Absterben wichtiger Mikroorganismen, starker Bevölkerungsanstieg und Besiedlung von Marginalböden. Ab 1500 Metern sind keine Höchsterträge mehr zu erwarten und der Mineraldüngereinsatz wird bei den dort herrschenden marginalen Bewirtschaftungsformen weniger. Da das größte Bevölkerungswachstum in den tropischen Regionen der Erde beobachtet wird, ergeben sich hier dringende Maßnahmen zur Steigerung der landwirtschaftlichen Produktivität – oder demgegenüber zum Schutz und dauerhafter Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen durch folgende Alternativen:[1].